Einheitliche Erlebnisdestination an der Donau

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Am vergangenen Wochenenede wurden den Teilnehmern einer internationalen Pressereise, wie auch Tourismusexperten erstmals die Ergebnisse der grenzübergreifenden Interreg-Kooperation mit dem Namen Danube Bike & Boat in Mosonmagyaróvár von den Projektleitern vorgestellt. Entlang der Donau und der Ortschaften mit Gewässern wurde in den vergangenen 2 Jahren - im Rahmen eines bald abgeschlossenen Projekts - an 36 Punkten in der Slowakei und Ungarn eine Infrastruktur für Fahrrad- und Wassersport ausgebaut. Auf dem Gebiet von Szigetköz und Csallóköz wurden unter anderem das Dorfmuseum und die Wassermühle von Jelka, auf der slowakischen Seite der Donau saniert. Im Wassertourismus Zentrum von Somorja auf Zelasie entstand eine Uferpromenade. Auf der ungarischen Seite der Donau wurden für Kajak- und Kanufahrer im Interesse des Wassertourismus Ein- und Ausstiegsstellen errichtet. Zum Transport der Fahrräder und Boote dient jetzt die „Öko-Flotte“, die angeschafft wurde.

 

Für die geschäftliche Aufrechterhaltung und Marktpositionierung des Projekts ist es wichtig, dass neben den infrastrukturellen Entwicklungen auch eine einheitliche Destinationsstrategie, eine gemeinsame Schirmmarke und ein Kommunikationsplan für die grenzübergreifenden Zielgebiete (Szigetköz, Csallóköz) zustande gekommen ist. „Das bald abgeschlossene Interreg-Projekt ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man die natürlichen Gegebenheiten an neue Trends anpassen kann, um eine qualitativ hochwertige Erlebnisdestination zu erschaffen, die sowohl geschäftlich als auch im Bezug auf die Umwelt aufrechterhalten werden kann.” – fasste Balázs Kovács die Entwicklungsergebnisse zusammen. Als Tourismusfachmann und Repräsentant der österreichischen GD Consulting verfolgte er in den vergangenen Jahren die Verwirklichung dieser Ideen.

 

Die Pressereise Ende September wurde ins Leben gerufen, um die Ergebnisse des Danube Bike & Boat Projekts zu präsentieren. Die slowakischen, österreichischen und ungarischen Journalisten, Blogger und Tourismusexperten konnten im Rahmen einer zweitägigen Pressereise am Beispiel des Gastgebers Mosonmagyaróvár die Zielsetzungen und bisherigen Erfolge des Danube Bike & Boat Projekts kennen lernen. Die Teilnehmer konnten während der Radtouren durch die grünen Gebiete der Stadt und während des Ruderns über die Zweige der Lajta aktiv erleben, welche Erlebnisse die Schätze der Natur zu bieten haben, wenn wir auf sie Acht geben und sie bewusst in die touristische Produktentwicklung miteinbeziehen. Das komplette Budget des Danube Bike & Boat Projekts belief sich auf knapp 3 Mio Euro und trägt so zur Anziehungskraft des Donaugrenzgebietes und zur Vermehrung der Besucherzahlen sowohl in der Slowakei als auch in Ungarn bei. Weitere Informationen finden Sie HIER.

 

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